stressbewältigung am arbeitsplatz

Dein Tagesablauf ist von Aufgaben und Pflichten bestimmt? So ist auch meiner! Seiner und ihrer ebenso. Der Blick in den Terminkalender lässt die Augen groß werden - keine freie Minute zum verschnaufen! Stress…

...ist bis zu einem gewissen Grad auch normal und notwendig. Er sorgt für Aufmerksamkeit und macht uns leistungsfähiger. Wichtig ist, dass der Stress ausreichend ausgeglichen wird, um vermehrte Anspannung und eine Überforderung zu vermeiden. Gelingt dies nicht, steigt das Risiko für Erkrankungen wie Magen-Darmprobleme, Herzerkrankungen, Depressionen und sogar Burn Out (totale Erschöpfung!). 

Und was tun wir nun um den Stress am Arbeitsplatz zu reduzieren?

  • Prioritäten setzen
    Eine To-Do Liste mit den zu erledigenden Aufgaben ist gut. Eine priorisierte Liste ist besser! Nach Wichtigkeit und Dringlichkeit ordnen und auf einen Blick erkennen, was als nächstes getan werden muss! Weiters hilft auch die Abschätzung, wie viel Zeitaufwand du für die jeweilige Aufgabe benötigst. 
  • Nein sagen (lernen)
    Zusätzlich zu den ganzen Aufgaben auf der To-Do Liste übernimmt man auch noch Arbeiten, die nicht in den Aufgabenbereich fallen - weil man nicht Nein sagen kann?! Wenn du bereits mit deinen eigenen Arbeiten überfordert bist, dann solltest du keine Angst haben und auch sagen, dass du nicht mehr auf dich nehmen kannst. Niemand kann unbegrenzt arbeiten! Der Vorgesetzte verlangt viel? Sachlich erklären und fragen, welche Aufgaben dringlicher sind - auch dein Vorgesetzter muss lernen, zu priorisieren.
  • Erreichbarkeit reduzieren
    Jeder kennt sie - die gefürchteten Deadlines. Deine Arbeit soll bis zu einem gewissen Termin erledigt sein? Dann solltest du ständigen Unterbrechungen entgegenwirken, indem du dein Diensthandy für eine Weile abdrehst, deine E-Mail-Benachrichtigungen abstellst und am besten noch Kopfhörer aufsetzt. Selbst wenn du nicht Musik hörst, deine Kollegen und Kolleginnen überlegen es sich gleich zweimal, ob sie dich ansprechen oder nicht :) 
  • Frische Luft schnappen
    Dafür musst du nicht zwingend den Arbeitsplatz verlassen (auch wenn das meistens der Wunsch ist - verständlich :)), das Fenster im Büro kurz aufmachen und sich davor stellen tut es auch. Die frische Luft zu spüren und diese bewusst einzuatmen wirkt beruhigend und belebend. Bei Gelegenheit draußen einen Spaziergang zu machen ist selbstverständlich entspannender. 
  • Pausen machen
    Eines der wichtigsten Punkte, die die Produktivität steigert und gleichzeitig dabei hilft, mit dem Arbeitsdruck besser umzugehen. Dabei sind lange Pausen gar nicht notwendig (es fällt auch einem meistens schwerer nach einer längeren Pause wieder in die Arbeit hinein zu finden), kurze Unterbrechungen von einigen Minuten sind vollkommen ausreichend und haben einen höheren Erholungseffekt. Sie sind vor allen Dingen motivierend, weil man sich unbewusst darauf freut. 
    Wann sollte eine Pause eingelegt werden? Der Körper und der Geist brauchen etwa alle 60-90 Minuten ein Break. Abwechslung bringt beispielsweise ein kurzer Plausch beim Kaffee mit den Kollegen oder auch die Ordnung der Ablage - einfach etwas anderes tun. 
  • Atemübungen einbauen
    In Stresssituationen ist die Atmung schnell und flach. Mit Atemübungen kannst du sie wieder beruhigen. Dafür gibt es beispielsweise folgende zwei Übungen: Die Atmung mit Wortwiederholung, bei der du während des tiefen ein- und ausatmens (durch die Nase) in deinen Gedanken langsam ein zweisilbiges Wort (wie z.B. Ruhe) sprichst. Bei der zweiten Übung wird dann gezählt: Beim einatmen durch die Nase langsam bis fünf zählen und dann beim ausatmen über den Mund wieder bis fünf zählen. 
  • Freizeit planen und gestalten
    Hin und wieder solltest du dir Aktivitäten für deine Freizeit einplanen. Ein gutes Beispiel wäre hier Sport. Damit lässt sich beispielsweise eine große Menge an Stresshormonen abbauen, sodass man wieder frisch und entspannter in die neue Woche starten kann. 

Quellen: 
http://bit.ly/2wQavuZ
http://bit.ly/2yHWLXG

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