Gesunde Lebensweise führt zu besserer Arbeitsleistung

Wien (OTS) - 65% der österreichischen ArbeitnehmerInnen sind der Meinung, dass durch regelmäßige sportliche Aktivitäten die eigene Arbeitsleistung verbessert wird. Zu diesem Schluss kommt der Randstad Workmonitor für das erste Quartal 2014 bei einer Befragung von 405 berufstätigen ÖsterreicherInnen. Insbesondere die Altersgruppe der 25-35-Jährigen stimmt dieser These mit 77% besonders häufig zu, während dieses Gesundheitsbewusstsein mit zunehmendem Alter graduell abnimmt (68% Zustimmung bei den 35-44-Jährigen, 58% bei den 45-54-Jährigen und 56% bei den 55-64-Jährigen). Zwischen Männern (66%) und Frauen (64%) ist hier allerdings kein signifikanter Unterschied zu erkennen. Als wichtigste Faktoren für eine gesunde Lebensweise werden generell Sport & Training (83%) sowie eine gute Work-Life-Balance (88%) betrachtet.

"Neben dem hohen Fitnessbewusstsein von ArbeitnehmerInnen ist es sehr erfreulich, dass auch die Arbeitgeber zunehmend Wert auf die körperliche und mentale Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen legen", hält Mag. Michael Wottawa, Managing Director von Randstad Austria fest. Und fügt hinzu: "Natürlich ist die Unterstützung einer gesunden Lebensweise für Unternehmen auch wirtschaftlich gesehen erstrebenswert, denn neben einer besseren Arbeitsleistung profitiert ein Arbeitgeber auch von einer höheren Produktivität. Im Hinblick auf die längeren Lebensarbeitszeiten und den Talente-Mangel am Arbeitsmarkt kommt dem Fitnessthema in Zukunft eine besonders wichtige Bedeutung zu. Mit den richtigen Maßnahmen kann somit eine wirkliche Win-Win-Situation erreicht werden".

Gesundheitsfördernde Maßnahmen durch Arbeitgeber 

Die Unterstützung einer gesunden Lebensweise durch den Arbeitgeber wurde auf mehreren Ebenen hinterfragt. 44% aller österreichischen Berufstätigen fühlen sich dabei generell und aktiv durch ihren Arbeitgeber in einer gesunden Lebensweise unterstützt. 41% erhalten in ihrem Unternehmen Unterstützung zur gesunden Ernährung, beispielsweise in der Betriebskantine. Nahezu jeder Dritte (30%) gibt an, dass an seinem Arbeitsplatz auch Arbeits-Trainer oder Mentoren zur Förderung geistiger Fitness zur Verfügung stehen. Und immerhin jeder Vierte (26%) findet dort Fitnesseinrichtungen vor oder erhält Preisnachlässe auf vergleichbare Fitness-Angebote externer Anbieter.

Dabei ist die Erwartungshaltung der österreichischen ArbeitnehmerInnen in dieser Hinsicht vergleichsweise gering. 84% der Befragten sind der Auffassung, dass Fitness und Gesundheit im persönlichen Verantwortungsbereich liegen und nicht in dem des Arbeitgebers. Zu diesen persönlichen Maßnahmen gehört zum Beispiel das absichtliche Treppensteigen auf dem Weg zur Arbeit (64%). Sportliche Aktivitäten mit den Arbeitskollegen finden hingegen nur bei 27% der Befragten Anklang. Dieser Wert ist jedoch, womöglich kulturell bedingt, in West-Europa (37%) generell geringer als beispielsweise in Lateinamerika (67%) oder Asien (63%).

Quartalsweise wiederkehrende Themen

Zuversicht unter Arbeitnehmern

Auf die Frage zur Erwartungshaltung im Falle eines hypothetischen Job-Verlustes innerhalb der nächsten sechs Monate, zeigen sich die österreichischen Arbeitnehmer größtenteils optimistisch: 73% rechnen damit, in dieser Zeit einen neuen Arbeitgeber zu finden. Die Zuversicht dort eine vergleichbare Tätigkeit auszuüben, ist zwar geringer. Aber auch hier glauben 58%, dass sie innerhalb eines halben Jahres eine ähnliche Stelle bei einem anderen Arbeitgeber erhalten würden. Zur Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes befragt, sehen 3% ein hohes und 14% ein vage vorhandenes Risiko, den derzeitigen Job innerhalb der nächsten sechs Monate zu verlieren. 78% halten dieses Risiko jedoch für gering.

Hohe Zufriedenheit mit dem Arbeitgeber

78% der Beschäftigten sind mit ihrem Arbeitgeber generell zufrieden oder gar sehr zufrieden, während sich hier nur 6% unzufrieden zeigen. Männer und Frauen weisen dabei eine gleich hohe Zufriedenheit auf. Bei der Betrachtung nach Altersgruppen sind die Berufstätigen zwischen 45 und 54 Jahren der einzige Ausreißer: Hier geben nur 66% an, mit ihrem Arbeitgeber zufrieden zu sein, während dieser Wert bei den restlichen Alters-Segmenten stets bei 80% oder höher liegt.

Insgesamt liegt Österreich damit nahe an den Umfrage-Ländern mit den zufriedensten Arbeitnehmern der Welt. Angeführt wird dieses Ranking von der Schweiz (82%), Mexiko (81%) und Malaysia (80%). Die Schlusslichter mit dem geringsten Anteil zufriedener Mitarbeiter lauten hingegen China (55%), Hong Kong (51%) und Japan (41%).

Über den Randstad Workmonitor

Der Randstad Workmonitor wurde 2003 gestartet und deckt derzeit 33 Länder in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika ab. Der Randstad Workmonitor wird vier Mal im Jahr veröffentlicht, um sowohl globale als auch lokale Trends der Arbeitsmobilität regelmäßig sichtbar zu machen. Im Jänner 2014 wurde der Randstad Workmonitor auch in Österreich etabliert.Der Mobilitäts-Index misst die Mitarbeiterzufriedenheit, fängt Erwartungen rund um die Wahrscheinlichkeit eines Arbeitgeberwechsels innerhalb der nächsten sechs Monate ein und bietet ein umfassendes Bild über die Stimmung auf dem Arbeitsmarkt und Arbeitnehmer-Trends. Neben der Messung der Mobilität wird sowohl die Mitarbeiterzufriedenheit und persönliche Motivation als auch ein rotierendes Set von Fragen zu einem bestimmten Themenkreis in die Umfrage aufgenommen.Die quantitative Studie wird über einen Online-Fragebogen durchgeführt. Befragt werden Personen im Alter von 18-65 Jahren, die mindestens 24 Stunden pro Woche einer bezahlten Erwerbstätigkeit nachgehen (keine selbständig Erwerbstätigen). Die minimale Stichprobengröße liegt bei 400 Befragungen pro Land und wird von der Firma Survey Sampling International durchgeführt. Die Untersuchung für das 1. Quartal 2014 wurde vom 13. bis 30. Jänner 2014 durchgeführt.

Über Randstad

Randstad ist auf Zeitarbeits-Lösungen und Personalservice-Konzepte spezialisiert. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio von Randstad unter anderem Outsourcing und Personalberatung sowie Inhouse-Services zum Personalmanagement von Großprojekten im Kundenunternehmen. Die Randstad-Gruppe ist der Top-2 Personaldienstleister weltweit. 2013 hatte Randstad circa 28.000 interne Mitarbeiter und 4.600 Niederlassungen und Inhouse Locations in 39 Ländern rund um den Globus. Randstad konnte 2013 einen Umsatz von Euro16,6 Milliarden erwirtschaften. Randstad wurde 1960 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Diemen, Niederlande. Randstad Holding nv ist an der NYSE Euronext Amsterdam gelistet, wo auch Randstad-Wertpapier-Optionen gehandelt werden. Mehr Informationen finden Sie auf www.randstad.com und www.randstad.at

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